„Seltsam,“ meinte Nicolás, „wie du das nur so sagst; ganz das gleiche fühle ich auch! ...“

Bald nachher waren sie beide eingeschlafen ...

Über einen Monat schon war der Hauslehrer in Buenos Aires, vor etwa drei Wochen hatte der Unterricht begonnen.

Jeden Morgen um halb sieben klopfte Herr Dr. Bürstenfeger dreimal vernehmlich an Carlos’ und Nicolás’ Türe, die Knaben sprangen aus den Betten und zogen sich an.

Dann ging es hinunter zum Frühstück.

Bisher waren die Knaben gewohnt, des Morgens Kaffee zu trinken, auf Herrn Dr. Bürstenfegers Veranlassung tranken sie jetzt Kakao.

Früher war das Frühstück in zwei Minuten erledigt gewesen, jetzt saß man über eine Viertelstunde bei Tisch.

Herr Dr. Bürstenfeger, der an einem sehr schlechten Magen litt, pflegte äußerst langsam und umständlich zu kauen und stellte das gleiche Ansinnen an Carlos und Nicolás, die großartige Magen hatten, und er war gezwungen, sie jeden Augenblick zu ermahnen, da sie immer wieder seine Vorschrift vergaßen.

Nach dem Frühstück machten sie einen dreiviertelstündigen Spaziergang. Herr Dr. Bürstenfeger ging in der Mitte und hielt die Knaben an der Hand.

Dann folgte der Unterricht. Er fand in einem dafür hergerichteten Zimmer statt, in dem eine Schulbank stand und eine große schwarze Tafel mit einem Schwamm.