Es war heute ein trüber Tag, in der Luft lag ein seltsamer Geruch, den Herr Dr. Bürstenfeger sich nicht zu deuten wußte.

Es war der Geruch von Kräutern auf den nahen kahlen Bergen, womit die Ziegenhirten ihr Feuer anzündeten.

Den Knaben schien es, als ob die Menschen auf den ziemlich leeren Straßen unheimlich langsam gingen und als ob auch die Wagen und Karren unheimlich langsam fuhren.

Vor dem Hause Don Pablo Romeros wartete ein Kabriolett.

Herr Dr. Bürstenfeger klopfte mit dem bronzenen Klopfer an die Tür.

Eine alte, schmutzige Mulattin, gefolgt von einer Meute von Hunden, öffnete.

Mitten im Hof stand ein verkrüppelter Orangenbaum, überall lungerten Dienstboten herum. Im Hintergrund lehnte ein Bursche an einer Mauer und spielte auf einer Mundharmonika.

Ein großer zottiger Hund lag auf der Erde und wälzte sich nach den Sonnenstrahlen, die die Wolken durchbrachen, erschauerte aber, als zugleich ein feiner Sprühregen ihn bespritzte.

Die Mulattin führte die Gäste ohne weiteres in den Salon. Auf den Möbeln waren die Bezüge, auf dem unebenen Fließboden lagen Zigarettenstummel. Es roch nach Weihrauch.

Die Mulattin forderte sie auf, zu Don Pablo Romero einzutreten.