[129] Monck führte jetzt allein den Oberbefehl, da Deane gefallen, Blake schwer erkrankt nach England gesandt, ein neuer General zur See noch nicht ernannt war; im Dezember 1653 erfolgte Penns Ernennung nebst der eines dritten, der jedoch nie zur See diente. (Clowes, Teil II, Seite 192.)
[130] „Vie de Tromp“, Seite 139; Tromps Bericht; „Leben Ruyters“, Seite 45.
[131] Vgl. Clowes, Teil II, Seite 195; Allen, Teil I, Seite 48; „Vie de Tromp“, Seite 140.
[132] Clowes, Teil II, Seite 196.
[133] „Vie de Tromp“, Seite 147; ebendort das Begräbnis Tromps.
[134] „Leben Ruyters“, Seite 52.
[135] Das Abschließen des spanischen Antwerpens von der Schiffahrt — die Sperrung der Schelde — war eine wichtige Errungenschaft Hollands im Westfälischen Frieden gewesen.
[136] Zimmermann, Band II, Seite 142, nennt 85 000 Lstrl. (und Herausgabe der Banda-Insel Palaroon) an die ostindische Kompagnie und 3600 Lstrl. an die Erben der Amboinakaufleute. Clowes, Teil II, Seite 200, spricht von 140 000 Lstrl. für den Schaden des Ostseehandels und von 900 000 Lstrl. als Gesamtbetrag aller Forderungen.
[137] Colomb, Kap. I. „The nature of naval warfare“ mit folgender Disposition: Ein wirklicher Seekrieg ist erst möglich, wenn im Seehandel ein großer Teil des Reichtums eines Landes ruht und wenn Schiffe vorhanden sind, die die See halten können. Er war mithin vor der Zeit Elisabeths ausgeschlossen. Erst im Spanischen Kriege wurden diese Voraussetzungen erkannt, besonders von den Admiralen Raleigh und Monson, Das erste Ziel des Seekrieges ist also die Beherrschung der See.
[138] Als ein krasses Beispiel der Unbotmäßigkeit in der holländischen Marine sei noch erzählt, daß, als 1652 der beliebte Admiral Tromp durch den unbeliebten de Witt im Oberbefehl ersetzt wurde, das bisherige Flaggschiff „Brederode“ sich weigerte, de Witt an Bord zu nehmen; er war genötigt, seine Flagge auf einem anderen Schiffe zu heißen.