„Mit anderen Worten...“ William Higgins zündete sich seine Stummelpfeife an und entsandte gleichgiltig eine Wolke von Taback zwischen den dünnen Lippen... „Verzeihung ... stört Sie der blaue Dunst...?“

„Oh ... ich liebe ihn, Sir William...“

„Mit einem Wort: die Männer der fünf Erdteile stehen bereit zu Potsdams Ende. Viel nützliche Arbeit in Bergwerken und Fabriken wird in nächster Zeit ungetan bleiben. Aber dieser Krieg muß bis Neujahr abgewickelt sein. Es ist schmerzlich für einen Christen...“

„Ei was... Ich bin Franzose!... Ich bin ein alter Troupier... Mir jauchzt das Herz!“

„Ich vergaß die Balkanvölker, die auch manches brauchbare Werk für uns im Feld leisten werden. Darüber wollte ich eben noch mit unserem vortrefflichen, russischen Freunde hier, Herrn von Schjelting, sprechen!“

Der General de Rigolet begriff, daß die beiden Herren allein sein wollten. Er war so erregt, daß er nur etwas Unverständliches zum Abschied stammelte... Er warf sich unten in ein Automobil. Er platzte erhitzt, keuchend wie eine Bombe oben in der Rue Royale in die Wohnräume seines Schwiegersohnes, des graublonden, rosigen Vlamen Léon Lambert. Madame Lambert, seine Tochter, war da, der alte Hausfreund, General Janssen, viele andere Belgier... Großkaufleute, Bankiers, Bergwerk- und Mühlenbesitzer. Das aufgeregte Französisch schwirrte. Es hatte sich schon, von hundert Seiten zugleich, herumgesprochen: England kam. England war der Retter. Brüssel und Antwerpen war plötzlich voll von Engländern, die Jeden, den sie kannten, den sie sahen und sprachen, bearbeiteten.

„Ah — wir sind unter Englands Schutz!“

„Wir werden die Deutschen schon empfangen!“

Was wußte man in diesem unmilitärischsten aller Kleinstaaten von dem furchtbaren, seit fast einem halben Jahrhundert schlafenden Kriegsheer jenseits der Grenze. Es war längst hier und in den Niederlanden guter Ton geworden, über die Muffs zu witzeln. Pickelhaube und Paradedrill von gestern!... Wie anders England! Seine Flotte schwamm und donnerte auf allen Meeren.