„Pomiluite!.... Die Wurstfrässer wollen uns Gesätze vorschreiben! Nun: man wird sähen! Wir wärden kommen!“
„Den ganzen Nachmittag nennt sie uns Wurstfresser, Exzellenz!“
„’raus!“ schrie Irma Enderlin wütend und schwenkte ein Reagenzglas.
„Ich glaub’ wahrhaftig, sie hat draußen noch die Zunge ’rausgestreckt!“
„Bleiben wir bei der Sache, Fräulein Cornelius. Wie steht es mit den Tabellen?“
„Wir kommen nicht vorwärts, Exzellenz! Die Ausländer sind ja über Nacht alle ausgerückt. Es ist zu viel!“
Die beiden Damen saßen vor einem kleinen Berg toter weißer Mäuse. Andere huschten oder wankten, je nach ihrem Impfungsstadium, in kleinen Käfigen um sie herum.
„Ja, da sollte aber Katsura doch selber so vernünftig sein und Ihnen ein bischen zur Hand gehen? Wo steckt er denn?“
Niemand wußte, wo der Japaner geblieben war, der seit sieben Jahren in diesem Hause ganze Assistentengeschlechter überdauert hatte und in alle Forschungsgeheimnisse des Laboratoriums eingeweiht war.
„Da kommt eben der Mathes zurück!“ sagte Fräulein Cornelius. „Der hat, glaub’ ich, nach dem Kerlchen geschaut!“