„Ich pfeife auf Eure Ladies... Ethel: Mache Dir doch klar, was für uns auf dem Spiel steht! Unsere Feinde sind Zehn gegen Einen... Wir werden kämpfen müssen wie noch nie ein Volk!... Was soll denn dieser freundschaftliche Ellbogenstoß in die Seite?“
„Gestehe nur...“
„Was denn?“
„Dein Vater ist alt. Du hast keine Brüder, die sich einreihen lassen könnten! Also hast Du einen Herzensfreund, und er will durchaus mit hinaus...“
„Großer Gott ... kannst Du Dir nichts Anderes vorstellen?“
„Ich an Deiner Stelle würde es ihm nicht erlauben! Ich sicherlich nicht! Rede es ihm aus! Wozu denn?“
„Ethel ... fehlt Dir denn jedes Verständnis dafür, daß es jetzt gar nicht auf mich ankommt oder auf einen Herzensfreund, sogar wenn ich Einen hätte, oder sonst auf irgend einen Menschen in Deutschland, sondern nur auf Deutschland selbst! Betrachte nur die Männer und Frauen um uns! Das sonderbare Leuchten auf allen Gesichtern. Man ist sich auf einmal so nah. Man braucht gar keine Worte mehr! Es kommt etwas Unerhörtes über uns!... Aber wir fürchten uns nicht!... Glaubt nur das nicht! Auch wir Frauen nicht! Kein Mensch in Deutschland fürchtet sich vor dem Krieg. Das lesen wir Einer dem Anderen aus den Augen.“
„Oh — der Krieg wird sehr interessant! Noch nie sah ich einen aus der Nähe!“
„Euch zum Spaß führen wir ihn nicht!“
„Du bist ja ganz atemlos, Inge!“