„Diese Generale!... Diese Censur!... Da, statt eines Artikels in der Zeitung eine weiße Wüste!... Man tötet den gallischen Geist...“

„Du bist zu scharf gegen Deine eigene Partei!“

„... weil man mich zurücksetzt! Man intriguiert. Man verläumdet. Was soll ich meinen Wählern sagen? Das nächste Mal lassen sie mich fallen! Dann bin ich ruiniert, mein Freund! Denn der Advokatenrobe bin ich schon zu lange entwöhnt!“

Nicolai Schjelting kehrte in das Südbahnhotel an der Station zurück. Er saß schon stundenlang in dumpfem Sinnen, als es klopfte, und de Massa, der große Pressemann und Ministervertraute zwischen Paris und Rom, eintrat, lang, hager, grauköpfig, mit lauter Stimme.

„Nun — findet man Sie hier draußen! Ich habe die Reise nicht gescheut!... Man sehnt sich, von Ihnen Näheres von dem Marsch dieser unbesiegbaren Russen nach Berlin zu hören!“

„Wer?“

„Nun — ganz Paris ist ja hier versammelt! Sie werden zufrieden sein! Wir sind en petit comité — unter Leuten von Welt! In der ‚Fetten Poularde‘. Drollig — was? Es ist die Vorschrift des Tags, dort zu dinieren — nicht weit vom Gambetta-Denkmal!“

„Schade, daß Gambetta selber Euch fehlt!“

„Wohl verstanden: Madame de Marly wird da sein! Ferner diese reizende, kleine...“

„Pascholl!“