„Wo ist denn der Paul hin?“

„Na — das kannst Du Dir doch denken!“

Neben der kleinen Generalsvilla lag weiß und mächtig, den Säuleneingang dem Sumpfgrün des Kurparks zugewandt, in der Sonnebergerstraße das schloßartige Haus des Geheimrats Tillesen mit seinen Laboratoriums-Anbauten zwischen Teppichbeeten, Palmen und Zypressen.

„Vorhin ist sie da herausgekommen!“ sagte die kleine energische Generalin Isebrink. „Ganz flott und fidel, Kopf im Genick. Kleid, Hut, Schirm, Schuhe — Alles weiß! Und er hier auch davon, als ob’s brennte! Dann sind sie zusammen fort! Er wird noch ganz verdreht. Es muß ’mal ein Ende nehmen mit der jahrelangen Katzbalgerei!“

Es gab da, in der Richtung nach der einsamen Villenkolonie Eigenheim verlorene Wege zwischen Ackergrün und Obstblüte, auf die sich der Fremdenstrom nicht verirrte. Paul Isebrink und Inge Tillesen kletterten da vorsichtig einen steilen Kartoffelhang abwärts. Sie lehnte seine dargebotene Hand ab.

„Natürlich!“

„Was denn: natürlich?“

„... daß Sie sich nicht helfen lassen! Immer die, die’s am nötigsten haben!“

„Bleiben Sie nur nicht selber mit den Sporen in den Brombeeren hängen!“

Er sprang hinter ihr über den Graben auf die staubige Landstraße.