„Für das, was ihr seid, Bonnys und Wegelagerer!“ klang es zurück. „Wie könnt ihr euch gestatten, friedliche Reisende für Raubtiere zu halten und sie mit langen Spießen zu bedrohen?“

„Wer kraucht denn in dem Busch herum, anstatt wie ein rechtschaffenes Menschenkind Rede und Antwort zu geben?“

„Wer stellt ein schwarzes Gesicht an die Spitze des Zuges und verdächtigt dadurch die ganze Reisegesellschaft?“

„Nun, Gott im Himmel sei Dank, wir haben uns wiedergefunden!“

„Meiner Sternkunde sei Dank, wollten Sie doch sagen, Doktor?“

„Und wer hat die Sterne als Wegweiser an den Himmel gestellt, Freundchen?“

„Amen. Sie sollen den Sieg behalten, Doktor. Jetzt komm einmal her, Hans, beinahe hättest du uns beide zugleich erschossen.“

„Ich hab’s gethan!“ rief Franz. „Glorreich vorbei, Gottlob. Wie konnte ich auch ahnen, daß du es warst, den unser würdiger Doktor aus Leibeskräften bändigte, in der besten Meinung, einen Beninkrieger unter seiner Faust zu haben.“

„Ja, ja, meine Brille!“ seufzte der alte Theologe, „das ist nun die zweite von sechs, welche ich zur Vorsicht mitnahm. Die unsinnige Rauferei hat mich die zweite Brille gekostet!“

Jetzt ging nun das Fragen und Verständigen an. Der Stamm der Reisegesellschaft mit den Führern und Bonnyträgern hatte durch Vermittelung der letzteren leicht einen Vertrag mit dem Häuptling des heimziehenden Haufens der siegreichen Bonnyleute geschlossen, wonach sie gegen entsprechende Geschenke und unter nachdrücklichem Hinweis auf die drohend nahe ihren Heimatdörfern vor Anker liegende „Hammonia“ freien Hin- und Rückweg haben sollten.