5) Täglich dreimal, jedesmal zwei Löffel voll, Wermuththee.

So drei Wochen lang. Dann weiter:

1) Täglich ein Halbbad und Oberguß.

2) Täglich eine Tasse Thee von Johanniskraut, Schafgarbe und Salbei.

Nach sechs Wochen war diese Kranke geheilt, der ganze Körper hatte seine Naturwärme, die großen Schmerzen waren verschwunden, die Kraftsuppe war lieb gewonnen. Die Natur konnte wieder kräftige Kost ertragen. Mit einem Wort: die Kranke war gesund.

Die große Verweichlichung wurde gehoben durch die Begießungen, wodurch auch der ganze Körper gestärkt wurde. Das Blut wurde abgeleitet von oben nach unten; und wie sich Appetit einstellte durch Wermuth, konnte auch bessere Kost ertragen werden. Die Bäder stärkten den Gesammtkörper, und so wurden diese verschiedenen Krankheitszustände entfernt und das trübselige Leben in ein fröhliches umgewandelt.


[Blutbrechen (durch Hustenreiz).]

1.

„Vor 2½ Jahren,“ so klagt ein Leidender, „hatte ich Blutbrechen, bin drei Wochen lang im Bette gelegen und habe viel gehustet. Seit dieser Zeit habe ich von Zeit zu Zeit Husten, öfter Fieber und Schweiß. Die Ärzte nannten mein Leiden Lungenkatarrh. Der letzte Arzt gab mir Creosot-Pillen und sagte, wenn diese nicht helfen, werde mir kaum mehr zu helfen sein. Auch diese haben nichts geholfen. Jetzt möchte ich es mit Wasser versuchen.“