»Er war ein Mann, ein herrlicher Mann! Wer warst du, daß du dich zwischen uns stellen durftest? Nie habe ich seinesgleichen gesehen. Er schenkte mir Glück, er schenkte mir Hab und Gut. Gesegnet sei sein Andenken!«
Da senkt der Major den erhobenen Arm, ohne zuzuschlagen – jetzt weiß er, wie er sie strafen soll.
»Hinaus!« brüllt er, »hinaus aus meinem Haus!«
Sie regt sich nicht.
Die Kavaliere aber stehen mit bleichen Gesichtern da und starren einander an. Jetzt ging ja alles in Erfüllung, was der Schwarze geweissagt hatte. Jetzt sahen sie die Folge davon, daß der Kontrakt der Majorin nicht erneut war. Wenn dies wahr ist, so ist es wohl auch wahr, daß sie seit mehr denn zwanzig Jahren Kavaliere in die Hölle hinabgesandt hat, daß auch sie zu dieser Reise bestimmt gewesen sind. O diese Hexe!
»Hinaus mit dir!« wiederholte der Major. »Erbettle dir dein Brot auf der Landstraße. Du sollst keine Freude mehr von seinem Geld haben, du sollst nicht auf seinen Gütern wohnen. Jetzt ist es aus mit der Majorin auf Ekeby. An dem Tage, wo du deinen Fuß in mein Haus setzt, schlage ich dich tot!«
»Verjagst du mich aus meinem Heim?«
»Du hast kein Heim! Ekeby gehört mir!«
Da kommt ein Geist der Verzagtheit über die Majorin.
Sie weicht zurück bis an die Tür, und er folgt ihr auf den Fersen.