»Nein, die alten sehen nur auf blaue Augen und rote Wangen, und Narren sind sie, daß sie das tun.«

»Ach, Gösta, du solltest dich schämen!«

»Bedenke aber, daß du fortan nicht mehr mit den jungen Männern spielen darfst. Mit Tanz und Spiel ists nun vorbei. Du gehörst in die Sofaecke – oder vielleicht ziehst du es vor, eine Partie Rabouge mit dem alten Dahlberg zu spielen?«

Dann saßen sie stumm da, bis sie die steilen Hügel bei Borg hinanfuhren.

»Ich danke dir für die gütige Beförderung. Es soll nicht sobald wieder geschehen, daß ich mit Gösta Berling fahre!«

»Danke bestens! Ich kenne mehr als einen, der es bereut hat, mit dir zum Fest gefahren zu sein.«

Ein wenig milder als sonst trat die trotzige Schöne in den Tanzsaal und überschaute die versammelten Gäste.

Zu allererst erblickte sie den kleinen, kahlköpfigen Dahlberg neben dem hohen, schlanken, blondlockigen Gösta Berling. Sie hatte die größte Lust, sie beide zur Tür hinauszujagen. Ihr Verlobter kam, um sie zum Tanz aufzufordern, aber sie empfing ihn mit höhnischem Staunen.

»Willst du tanzen? Seit wann pflegst du zu tanzen?«

Und die jungen Mädchen kamen, um sie zu beglückwünschen.