Er sah Maja Lisa an. Große, schwere Tränen standen in ihren Augen, und sie hatte die Hände gefaltet. Ihr ganzes Gesicht leuchtete verklärt. Sie war nicht mehr auf der Erde; sie war mit ihm zum Himmel aufgefahren.
Ihr Atem ging schwer. Nein, sie hatte ihn nicht nur begleitet, sie war ihm vorausgeschwebt! Niemals hatte ihn sein Spiel so hoch hinaufgeführt. Ihre Liebe war es, die ihn aus der Finsternis emporgetragen hatte.
Nun war es ihr, als könnte sie ihn über alle Dunkelheit des Lebens hinaufheben. Sie fühlte, ihre Liebe konnte alle Angst, alle Verzweiflung überwinden.
Er zog ihre Hände an sich und küßte sie.
»Bist du nun in deiner rechten Heimat gewesen?« flüsterte sie.
»Maja Lisa, Liebste, Geliebte, so hab’ ich noch nie gespielt! Du warst es, deine Liebe war es, die gespielt hat – ich, ich war es nicht.
Mag es nun zu deinem Unglück oder zu deinem Glück sein – ich muß hier bleiben. Du, du sollst mir helfen, und du mußt mich hier festhalten.«
Es war ganz still im Garten, wo sich die blühenden Apfelbäume wie eine Kirche über dem jungen Menschenpaar wölbten.