„Doch,“ schluchzte der kleine Flötenspieler.

„Sehen Sie, so wie heute abend mit den Kleinen dazusitzen, das wäre etwas für Sie. Wenn Sie die Kinder lesen und schreiben lehren wollten, dann würden Sie wieder überall willkommen sein. Das ist kein geringres Instrument, um darauf zu spielen, Ruster, als Flöte und Violine. Sehen Sie sie an, Ruster!“

Sie stellte die zwei Kleinen vor ihn hin, und er sah auf, blinzelnd, so, als hätte er in die Sonne gesehen. Es war, als fiele es seinen kleinen trüben Augen schwer, denen der Kinder zu begegnen, die groß und klar und unschuldig waren.

„Sehen Sie sie an, Ruster!“ ermahnte Liljekronas Frau.

„Ich getraue mich nicht,“ sagte Ruster, denn es war ihm wie ein Fegefeuer, durch die schönen Kinderaugen in die Schönheit der unbefleckten Seelen zu schauen.

Da lachte Liljekronas Frau hell und froh auf. „Dann sollen Sie sich an sie gewöhnen, Ruster. Sie sollen dieses Jahr als Schulmeister in meinem Hause bleiben.“

Liljekrona hörte seine Frau lachen und kam aus seinem Zimmer.

„Was gibt es?“ sagte er. „Was gibt es?“

„Nichts andres,“ antwortete sie, „als daß Ruster wiedergekommen ist, und daß ich ihn zum Schulmeister für unsre kleinen Jungen bestellt habe.“

Liljekrona war ganz verblüfft. „Wagst du das,“ sagte er, „wagst du es? Er hat wohl versprochen, nie mehr …“