Sie schien sich zurückzuziehen, aber da sah Nino etwas Blankes in ihrer Hand leuchten. Sie schien den Leutnant noch einmal umarmen zu wollen. In demselben Moment wankte dieser und schrie auf.

Nino eilte hinunter. Er riß Teresa an sich. Er zog sie in den Volkshaufen, in das heißeste Gedränge.

„Stehe hier still.“

Sie lachte beinahe irrsinnig. „Jetzt wird er nicht reisen, Nino,“ sagte sie.

Nino packte sie am Handgelenk. „Schweig,“ sagte er und drückte es so, daß es schmerzte.

„Meinethalben können die Gendarmen …“

Nino drückte mit eiserner Faust zu, und sie schwieg.

Das war ein Drängen, ein Hin- und Herstoßen. Nino blieb gelassen in dem dichtesten Getümmel. Er versuchte nicht zu fliehen.

„Recht so,“ flüsterte ein Neapolitaner Nino zu. „Nur stillstehen, daß die Gendarmen keinen Verdacht schöpfen. Kein Neapolitaner wird euch verraten.“

Teresa begann plötzlich zu schluchzen.