„Dies ist die Zuckerfabrik von Jordberga!“ riefen die Hähne. „Dies ist die Zuckerfabrik von Jordberga!“

Der Junge fuhr auf dem Rücken des Gänserichs zusammen. Diesen Ort hätte er kennen sollen. Er lag nicht weit vom Hause seiner Eltern entfernt, und im vorigen Jahre war er dort Gänsehirt gewesen. Aber alles sah eben ganz anders aus, wenn man es von oben aus betrachtete.

Ei ei! Ob wohl das Gänsemädchen Åsa und Klein-Mats, seine Kameraden vom vorigen Jahre, noch da waren? Und was würden sie wohl sagen, wenn sie wüßten, daß er hoch über ihren Köpfen dahinflog!

Dann verloren sie Jordberga aus dem Gesicht und flogen nach Svedala und Skabersee und wieder zurück über Börringekloster und Häckeberga. Der Junge bekam an diesem einen Tag mehr von Schonen zu sehen als in allen übrigen seines Lebens vorher.

Wenn die Wildgänse zahme Gänse trafen, waren sie am vergnügtesten. Dann flogen sie ganz langsam und riefen hinunter: „Jetzt gehts auf die hohen Berge! Kommt doch mit! Kommt doch mit!“

Aber die zahmen Gänse antworteten: „Der Winter ist noch im Land! Ihr seid zu zeitig dran! Kehrt wieder um! Kehrt wieder um!“

Die Wildgänse senkten sich nieder, damit die zahmen sie besser verstehen konnten, und riefen zurück: „Kommt mit, dann wollen wir euch Fliegen und Schwimmen lehren!“

Aber da fühlten sich die zahmen Gänse beleidigt, und sie antworteten auch nicht mehr mit einem einzigen Schnattern.

Aber die Wildgänse senkten sich noch tiefer hinunter, so daß sie beinahe die Erde berührten, und dann hoben sie sich blitzschnell in die Höhe, als wenn sie über etwas furchtbar erschrocken wären. „Oj, oj, oj!“ riefen sie. „Das sind ja gar keine Gänse, es sind nur Schafe, es sind nur Schafe!“