„Schön guten Tag!“ antworteten die Elche. „Wir wollten dich eben aufsuchen, Graufell, um mit dir wegen des Waldes zu beraten.“
„Die Sache ist die,“ begann Krummrück. „Es ist uns zu Ohren gekommen, daß hier im Walde eine Missetat verübt worden ist, und weil diese nicht geahndet wurde, ist der ganze Wald dem Untergang geweiht.“
„Was ist das für eine Missetat?“ fragte Graufell.
„Ein Waldbewohner soll ein unschädliches Tier, das er doch nicht verzehren konnte, umgebracht haben. Dies wird im Friedenswalde für eine Missetat gerechnet.“
„Und wer hat denn eine solche Freveltat begangen?“ fragte Graufell.
„Ein Elch soll es gewesen sein. Und wir wollen dich jetzt fragen, ob du eine Ahnung hast, wer es sein könnte.“
„Nein,“ antwortete Graufell. „Ich habe nie etwas von einem Elch gehört, der ein unschädliches Tier getötet hätte.“
Graufell verließ die andern und ging mit Karr weiter. Er war noch schweigsamer als zuvor und schritt mit tiefgesenktem Kopf dahin. Jetzt kamen sie an der Kreuzotter Kryle vorbei, die auf einem Stein lag. „Da ist Graufell, der an der Verheerung des Waldes schuld ist,“ zischte Kryle, gerade wie alle andern. Aber jetzt war Graufells Geduld zu Ende. Er stellte sich vor die Kreuzotter hin und hob ein Vorderbein auf.
„Hast du im Sinn, mich auch umzubringen, wie du die Natter, das Weibchen des alten Hilflos, umgebracht hast?“ rief Kryle.