„Ach so, da bist du,“ sagte das Pferd und kam auf den Jungen zu. „Ich bin eine ganze Meile weit gegangen, dich zu finden.“

„Weißt du denn etwas von mir?“ fragte der Junge verwundert.

„Ich habe ja wohl Ohren zum Hören, wenn ich auch alt bin. Es wird gegenwärtig viel von dir gesprochen.“

Während es dies sagte, senkte das Pferd den Kopf, um besser sehen zu können, und Nils Holgersson bemerkte, daß es einen kleinen Kopf mit schönen Augen und einem feinen, weichen Maule hatte.

„Das ist einstmals ein gutes Pferd gewesen, wenn es auch auf seine alten Tage heruntergekommen ist,“ dachte der Junge.

„Ich möchte dich bitten, mit mir zu gehen und mir in einer Sache beizustehen,“ sagte das Pferd.

Der Junge dachte, es wäre wohl eine gewagte Sache, mit so einem elenden Geschöpf fortzugehen, und entschuldigte sich mit dem schlechten Wetter.

Doch das Pferd sagte: „Auf meinem Rücken hast du es nicht schlechter, als wenn du hier liegst. Aber du hast vielleicht den Mut nicht, mit so einer alten Schindmähre, wie ich eine bin, wegzugehen.“

„O doch, dazu habe ich schon den Mut,“ sagte der Junge.

„Dann wecke jetzt die Gänse, damit wir mit ihnen ausmachen, wo sie dich morgen wieder abholen werden,“ sagte das Pferd.