„Ich will nicht,“ sagte der Junge.
Ohne etwas zu sagen, drückte der Bärenvater seine Tatzen fester zusammen.
„Ihr werdet mich nie dazu bringen, den Eisenhammer zu zerstören,“ sagte der Junge. „Denn das Eisen ist ein großer Segen, und es wäre unrecht, sich daran zu vergreifen.“
„Dann erwartest du wohl auch nicht, daß ich dich am Leben lasse?“ fragte der Bär.
„Nein, das erwarte ich nicht,“ antwortete der Junge und sah dem Bären fest in die Augen.
Der Bärenvater drückte die Tatzen immer fester zusammen. Es tat sehr weh, und dem Jungen traten die Tränen in die Augen; aber er schwieg und sagte kein Wort.
„Gut! Eins, zwei, dr..!“ sagte der Bär und hob langsam die eine Tatze, denn er hoffte bis zuletzt, der Junge werde nachgeben.
In diesem Augenblick hörte der Junge ganz in der Nähe etwas knacken, und nur ein paar Schritte entfernt sah er einen glänzenden Gewehrlauf blitzen. Er und der Bärenvater waren beide vollständig mit sich selbst beschäftigt gewesen und hatten deshalb gar nicht gemerkt, daß sich ein Mensch bis dicht zu ihnen herangeschlichen hatte.
„Bärenvater!“ schrie der Junge. „Hört Ihr nichts? Es hat jemand einen Hahn gespannt! Flieht, flieht, sonst werdet Ihr erschossen!“
Wie der Blitz sprang der Bär auf, fand aber doch noch Zeit, den Jungen mitzunehmen. Ein paar Schüsse knallten hinter ihm her, und die Kugeln pfiffen ihm um die Ohren, trafen ihn aber nicht.