‚Wir wollen gar nichts aus deiner Grube holen,‘ entgegneten die Fremden. ‚Der Berg ist groß; und an dem, was frei und unbeschützt in der Wildnis liegt, haben wir ebensoviel Anrecht wie du.‘
Mehr wurde nicht über die Sache geredet, und der Bauer bezeigte den Fremden auch jetzt noch alle Gastfreundschaft. Früh am nächsten Morgen zogen die Fremden zur Arbeit aus; eine Strecke weiterhin fanden sie wirklich Kupfererz und fingen an, es auszubrechen. Nachdem sie so ein paar Tage gearbeitet hatten, kam der Bauer zu ihnen heraus.
‚Der Berg ist sehr reich an Erz,‘ sagte er.
‚Ja, da müssen noch viele Leute fleißig sein, bis dieser Schatz gehoben ist,‘ erwiderten die Fremden.
‚Das weiß ich wohl,‘ sagte der Bauer, ‚aber ich meine doch, ihr solltet mir von dem Erz, das ihr ausbrecht, eine Abgabe zahlen, denn mir habt ihr es zu verdanken, daß ihr überhaupt hier arbeiten könnt.‘
‚Wir wissen nicht, was du damit sagen willst,‘ entgegneten die Männer.
‚Nun, ich habe doch den Berg durch meine Klugheit erlöst,‘ sagte der Bauer. Und dann erzählte er den Fremden von den beiden Riesentöchtern und dem Bruderteil.
Die Männer hörten aufmerksam zu; aber was sie sich aus der Erzählung merkten, war etwas ganz andres, als was der Bauer gemeint hatte.
‚Ist es auch gewiß, daß die andre Riesentochter gefährlicher ist als die, mit der du zusammengetroffen bist?‘ fragten sie.
‚Jawohl, und sie würde euch nicht verschonen,‘ lautete die Antwort des Bauern.