Als es wieder zu Hause anlangte und alles, was es erbettelt hatte, aus seinem Sack herausnahm, dachte es freilich: ‚Da habe ich nichts als einen Haufen Gerümpel mit heimgebracht.‘ Es seufzte und zerbrach sich den Kopf darüber, wie es denn seine Gaben nützlich verwenden könnte.

Nun verging ein Jahr ums andre, währenddessen Uppland daheim sein Eigentum ordnete, und schließlich hatte es auch alles nach seinem Gutdünken aufgestellt.

Zu jener Zeit wurde in Schweden viel darüber verhandelt, wo in dem schwedischen Reiche der König wohnen und wo er sein Schloß und die Hauptstadt errichten sollte. Natürlich wollte jede Landschaft den König bei sich haben, und es wurde lange darüber hin und her gestritten.

‚Ich meine, der König sollte in der Landschaft wohnen, die sich als die klügste und tüchtigste ausweist,‘ sagte schließlich Uppland; und die andern Landschaften erklärten diesen Ausspruch für einen klugen Rat. Es wurde also beschlossen, daß die Landschaft, die sich als die klügste und tüchtigste ausweise, den König und die Hauptstadt bekommen solle.

Kaum waren alle Landschaften wieder zu Hause angelangt, als auch schon eine Botschaft von Uppland bei ihnen eintraf, die sie zu einem Fest zu sich einlud. ‚Was könnte uns denn dieser arme Schlucker wohl zu bieten haben?‘ sagten alle Landschaften; aber sie nahmen doch die Einladung an.

Als sie ankamen, waren sie über das, was sie sahen, aufs höchste überrascht. Dicht bebaut breitete sich Uppland vor ihnen aus. In der Mitte der Landschaft lag ein schöner Hof neben dem andern, an der Küste dehnten sich Ortschaften aus, und auf allen Wassern der Landschaft fuhren zahlreiche Schiffe hin und her.

‚Es ist eine Schande, mit dem Bettelsack umherzuziehen, wenn man es daheim so gut hat,‘ sagten die andern Landschaften.

‚Ich habe euch eingeladen, um euch eure Geschenke ordentlich zu zeigen, denn euch habe ich es zu verdanken, daß ich mich jetzt so gut fortbringen kann,‘ sagte Uppland.