„Ach so,“ erwiderte der Junge kurz, denn der Hals war ihm wie zugeschnürt, und er konnte nicht sprechen. Er hatte eben doch immer noch gehofft, er werde, solange er in Schonen sei, von seiner Verzauberung befreit werden.
„Wir sind jetzt ziemlich nahe bei Westvemmenhög,“ fuhr Akka fort; „und ich dachte, du hättest vielleicht Lust, einen kleinen Besuch daheim zu machen. Es wird ja eine gute Weile dauern, bis du wieder jemand von den Deinen zu sehen bekommst.“
„Es ist gewiß am besten, ich unterlasse das,“ sagte der Junge; aber seiner Stimme war wohl anzuhören, wie sehr er sich über den Vorschlag freute.
„Wenn der Gänserich hier bei uns bleibt, kann ihm ja kein Unglück geschehen,“ sagte Akka. „Ich meine, du solltest dir genauen Bescheid verschaffen, wie es bei dir daheim steht. Vielleicht könntest du deinen Eltern doch auf irgendeine Weise helfen, selbst wenn du nicht wieder ein Mensch wirst.“
„Ja, da habt Ihr recht, Mutter Akka. Daran hätte ich auch selbst denken können!“ rief der Junge, und er wurde plötzlich ganz eifrig.
Einen Augenblick später waren er und Akka auf dem Wege zu Holger Nilssons, und schon nach einer kleinen Weile ließ sich Akka auf dem Steinmäuerchen nieder, das das Gütchen des Häuslers rings umgab.
„Es ist doch merkwürdig, wie unverändert alles ist!“ sagte der Junge; er kletterte eilig auf das Mäuerchen hinauf und schaute sich um. „Es ist mir, als sei es gestern gewesen, daß ich hier auf dem Steinmäuerchen saß und euch daherfliegen sah.“
„Ob dein Vater wohl eine Flinte hat?“ fragte Akka plötzlich.
„Das will ich meinen!“ rief der Junge. „Dieser Flinte wegen bin ich ja an jenem Sonntag daheim geblieben, anstatt in die Kirche zu gehen.“
„Dann wage ich nicht, hier auf dich zu warten,“ sagte Akka, „und es ist wohl am besten, du schleichst dich morgen früh wieder zu uns zurück, dann kannst du die Nacht über hier bleiben.“