Im Traume zecht Anakreon;
Ein Dichter jauchzt bei seinen Reimen
Und flattert um den Helikon.
Für euch, Monaden, flicht mit Schlüssen
Ein Liebling der Ontologie;
Und allen Mädchen träumt von Küssen:
Denn was ist wichtiger für sie?«
Die infantilen Traumquellen in der Dichtung.
Daß man sich in naiveren Zeitaltern auch vor der dichterischen Darstellung grob sexueller Traumbefriedigungen nicht scheute, mag das folgende griechische Liebesgedicht (Ausg. v. O. Kiefer) zeigen: