[(60)] Traum von der Trauerrede des jungen Arztes.

[(61)] Traum von der botanischen Monographie.

[(62)] Solcher Art sind die meisten Träume meiner Patienten während der Analyse.

[(63)] Vgl. im [Abschnitt VII] über die »Übertragung«.

[(64)] H. Ellis, der liebenswürdigste Kritiker der »Traumdeutung«, schreibt (p. 169): »Da ist der Punkt, von dem an viele von uns nicht mehr im stande sein werden, F. weiter zu folgen.« Allein H. Ellis hat keine Analysen von Träumen angestellt und will nicht glauben, wie unberechtigt das Urteilen nach dem manifesten Trauminhalt ist.

[(65)] Vergleiche über die Reden im Traume im [Abschnitte über die Traumarbeit]. Ein einziger der Autoren scheint die Herkunft der Traumreden erkannt zu haben, Delboeuf (p. 226), indem er sie mit »clichés« vergleicht.

[(66)] Für Wißbegierige bemerke ich, daß hinter dem Traume sich eine Phantasie verbirgt von unanständigem, sexuell provozierendem Benehmen meinerseits und von Abwehr von Seite der Dame. Wem diese Deutung unerhört erscheinen sollte, den mahne ich an die zahlreichen Fälle, wo Ärzte solche Anklagen von hysterischen Frauen erfahren haben, bei denen die nämliche Phantasie nicht entstellt und als Traum aufgetreten, sondern unverhüllt bewußt und wahnhaft geworden ist. – Mit diesem Traume trat die Patientin in die psychoanalytische Behandlung ein. Ich lernte erst später verstehen, daß sie mit ihm das initiale Trauma wiederholte, von dem ihre Neurose ausging, und habe seither das gleiche Verhalten bei anderen Personen gefunden, die in ihrer Kindheit sexuellen Attentaten ausgesetzt waren und nun gleichsam deren Wiederholung im Traume herbeiwünschen.

[(67)] Eine Ersetzung durch das Gegenteil, wie uns nach der Deutung klar werden wird.

[(68)] [Vgl. p. 16, Note.]

[(69)] Ich habe seither längst erfahren, daß auch zur Erfüllung solcher lange für unerreichbar gehaltener Wünsche nur etwas Mut erfordert wird.