Du Prel sagt: »Die Frage, was die Seele ist, erheischt offenbar eine Voruntersuchung darüber, ob Bewußtsein und Seele identisch seien. Gerade diese Vorfrage nun wird vom Traume verneint, welcher zeigt, daß der Begriff der Seele über den des Bewußtseins hinausragt, wie etwa die Anziehungskraft eines Gestirnes über seine Leuchtsphäre« (Philos. d. Mystik, p. 47).

»Es ist eine Wahrheit, die man nicht nachdrücklich genug hervorheben kann, daß Bewußtsein und Seele nicht Begriffe von gleicher Ausdehnung sind« (p. 306).

[(249)] Vgl. hiezu den [oben p. 76 Anm.] mitgeteilten Traum (Σα-τυρος) Alexanders d. Gr. bei der Belagerung von Tyrus.

[(250)] Vgl. hiezu meine »Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse« (englisch in Proceedings of the Society for Psychical Research, vol. XXVI), in denen die deskriptive, dynamische und systematische Bedeutung des vieldeutigen Wortes »unbewußt« voneinander geschieden werden.

[Anmerkungen zur Transkription:]

Im folgenden werden alle geänderten Textstellen angeführt, wobei jeweils zuerst die Stelle wie im Original, danach die geänderte Stelle steht.