Ach, fänden sie ihn nur! Es würde ihr Genesung bringen, der Armen, denn wirr ist zwischen Stolz und Sehnen ihr Sinn.
ACHAB:
Ja, wirr ist ihr Gefühl und verdüstert ihr Blut. Seit er ging, ist sie wie mit sich selber entzweit.
JOCHEBED:
Ach, wer fühlt denn noch klar in der Wirrnis der Zeit!
(DIE MUTTER regt sich seufzend auf dem Bette.)
JOCHEBED (ihr Erwachen bemerkend, leise zu Achab):
Achab ... sie regt sich ... der Schlaf fällt von ihr ab ... noch sind ihre Augen verschlossen, doch ihre Lippen füllt schon das Wort ...
(ACHAB eilt hin und beugt sich über die Kranke.)
DIE MUTTER (mit geschlossenen Augen, ihre Stimme ist leise wie ferner Gesang):