SEBULON:
Ihn suche ich! Ihn suche ich! Jeremias!
JEREMIAS (auffahrend, seine Stimme ist gewaltig von schmerzlichem Zorne):
Wer sucht mich noch? Wer will noch Fluch schreien über mich? Er komme, daß er es tue, der Aufgetane bin ich allen Flüchen dieser Erde!
SEBULON:
Ich komme, dir zu fluchen, du Verfluchter, ich, Sebulon, der Vater Baruchs, den du verführtest. Wo ist mein Sohn?
JEREMIAS (abwesend):
Ich weiß es nicht. Nicht bin ich der Hüter deines Sohnes.
SEBULON:
Der Verführer doch bist du und der Verderber. Schande hast du geworfen auf mein Haupt und Schmach auf seinen Namen. Brüder um mich, höret, diesen klage ich an! Er hat meinen Sohn verlockt, daß er untreu ward seinem Gotte und feige an seinem Volke. Er hat ihn beredet, mit Worten des Unheils und verleitet zur Schande.