DIE ANDERN UM IHN (mitmurmelnd):
Erscheine, erscheine, Erwecke deine Gewalt!
DER ÄLTESTE:
Erscheine, du Hirte! Gott, tröste uns,
Laß leuchten dein Antlitz, auf daß wir genesen!
Wie lang willst du zürnen dem betenden Volke,
Mit Tränen sie speisen, mit Tränen sie tränken?
Herr, oh Herr, du Gott Zebaoth,
Laß leuchten dein Antlitz, auf daß wir genesen!
DIE ANDERN:
Laß leuchten dein Antlitz, auf daß wir genesen!
DER ÄLTESTE:
Du hast aus Mizraim den Weinstock geholet
Und eingepflanzt in der Heiden Land,
Du ließest die Wurzeln ihn mächtig ausgreifen,
Gehügel und Berge deckte sein Schatten
Und sprossende Reben die Zedern des Tals,
Doch wehe,
Die Fremden haben die Reben zerrissen,
Die wilden Tiere sein Wachsen verderbet,
Festiglich war er, und wüst ist er nun!
DIE ANDERN:
Herr, oh Herr, du Gott Zebaoth,
Laß leuchten dein Antlitz, auf daß wir genesen!