„Nein, die Senkung erstreckt sich sehr weit nach Norden und Süden.“
„Hat es in der letzten Zeit viel geregnet?“
„Nein, noch gestern war der Weg bis Nesibin ganz trocken. Heute aber ist er durch Regen unmöglich geworden.“
„Wie lange dauert es gewöhnlich, bis der Boden trocken wird?“
„Einen oder zwei Tage, wenn die Sonne scheint.“
„Glaubt ihr, daß es noch mehr Regen geben wird?“
„Das weiß Gott allein. Auf alle Fälle müßt ihr hier warten; denn eure schweren Wagen würden im Schlamm versinken.“
Dorfbewohner schleppen unser Auto durch den Schlamm.
Einen Versuch wollten wir dennoch wenigstens mit dem kräftigen Benzauto machen. Die Straße führte unmittelbar nördlich an den kleinen elenden Lehmhütten von Bir-dava vorüber, dann senkte sich das Land zu einer flachen Mulde, an deren tiefster Stelle ein gemauerter Brunnen stand; er war jetzt von einer Wasserlache umgeben. Hinab kamen wir ganz gut. Als es aber wieder aufwärts ging, blieben wir rettungslos in dem zähen Lehm stecken. Unsere Chauffeure und einige Männer aus dem Dorf mußten aus Leibeskräften arbeiten, um uns wieder nach Bir-dava hinaufzubringen. Für heute blieb uns nichts anderes übrig, als hier auf ein besseres Morgen zu warten.