Dicht fallen die Blätter im Herbst ...
Dichter noch, als der Oktober herannaht ...
Überall in den Wäldern wird es welk und kahl!
Und dann im November folgten die vermoderten Zweige, und das Regenwasser trieb in Strömen an den Stämmen herab. Die letzten Motten und Nachtschwärmer ertranken und lagen mit ihren nankinggelben Flügeln auf dem Waldboden und trieben auf den Wasserlachen.
Der Dezember kam — und der Schnee!
Dann brütete der Winter über dem Lande —
Jetzt haben die Märzstürme getobt und die Aprilschauer gespült — Hagelwolken haben mit Sonne am Himmel gewechselt, die Schnepfe ist hier gewesen, die Anemonen stehen in Blüte:
Es ist Frühling und die Hochwälder strahlen von Mai!
Strix und Uf haben wieder den Horst voll Junger: sie liegen versteckt unter einer kleinen Tanne an einem Hügelabhang.
Uf hat die Stelle als Kinderwärterin noch nicht angetreten. Die Jungen, die vor kaum vierzehn Tagen aus dem Ei gefallen sind, werden vorläufig von Strix betreut und liegen wie lebendige Eidotter zitternd unter ihr. Sie ist so zärtlich mit diesen Jungen, zärtlicher als sie je mit ihren früheren Jungen gewesen ist — und sie bewacht sie mit nie ermüdender Fürsorge.