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Und dann ward endlich der Gipfelpunkt erreicht.

Es ist Jagd im Tierwald, dem letzten der einstmals so ausgedehnten Hochwälder am innersten Ende der Förde, dort, wo Strix ihre jubelerfüllten Tage gelebt hat — und die Hunde hetzen einen Hasen. Sie wird von dem Gekläff geweckt, und als sie den Hasen vorüberschlüpfen sieht, kann sie nicht widerstehen; sie muß der Bande folgen.

Es ist ja ihr Hase, den die Hunde hetzen! Es ist der letzte Hase, der sich hier im Walde, ja, in der ganzen Umgegend findet — nun holen die meutestarken Teufel ihn!

Ihr gehören alle Hasen, das ist doch ganz selbstverständlich; so lange sie gelebt hat, haben die Hasen ihr gehört!

Strix setzt von ihrem Zweig aus den Spürhunden nach ...

Sie streicht lautlos über ihnen und wirft sich mit einem Brausen dicht vor der Nase des ersten nieder. Im Vorüberflug gibt sie ihm einen Fang, der sein rechtes Nasenloch unheimlich klaffen macht. Der Hund stößt ein durchdringendes Geheul aus ...

Dann bei einer Wegbiegung, packt Strix den Hasen.

Sie ist schon dabei, ihn zu verzehren, als zwei große Spürhunde nahen. Mit dem dicken Ende des Flügelknochens versetzt sie dem eifrigsten einen Schlag gegen die Nase und zerfetzt mit den Fängen das Ohr des andern.

Nach einer Weile erscheint einer von den Jägern.