»Morgen, Jungens,« sagte Dubslav, an einen kleinen Schwarzhaarigen herantretend. »Bist von Globsow?«

»Nein, gnädger Herr, von Dagow.«

»Na, lernst auch gut?«

Der Junge griente.

»Wann war denn Fehrbellin?«

»Achtzehnter Juni.«

»Und Leipzig?«

»Achtzehnter Oktober. Immer achtzehnter bei uns.«

»Das ist recht, Junge … Da.«

Und dabei griff er in seinen Rock und suchte nach einem Nickel. »Sehen Sie, Hauptmann, Sie sind ein bißchen ein Spötter, soviel hab ich schon gemerkt; aber so muß es gemacht werden. Der Junge weiß von Fehrbellin und von Leipzig und hat ein kluges Gesicht und steht Red und Antwort. Und rote Backen hat er auch. Sieht er aus, als ob er einen Kummer hätte oder einen Gram ums Vaterland? Unsinn. Ordnung und immer feste. Na, so lange ich hier sitze, so lange hält es noch. Aber freilich, es kommen andre Tage.«