»In den Meistersingern.«
»Zugestanden. Und nun sind wir einig, und bei nächster Gelegenheit können wir Van der Straaten und Gabler, und vor allem den langen und langweiligen Legationsrat in die Luft sprengen. Den langen Duquede. O, der steigt wie ein Raketenstock. Nicht wahr, Anastasia?«
Rubehn hatte seinen Hut genommen. Aber Melanie, die durch die ganze Begegnung ungewöhnlich erfreut und angeregt war, fuhr in wachsendem Eifer fort: »Alles das sind erst Namen. Eine Woche noch oder zwei und Sie werden unsere kleine Welt kennen gelernt haben. Ich wünsche, daß Sie die Gelegenheit dazu nicht hinausschieben. Unsere Veranda hat für heute die Repräsentation des Hauses übernehmen müssen. Erinnern Sie sich, daß wir auch einen Flügel haben und versuchen Sie bald und oft, ob er Ihnen paßt. Au revoir.«
Er küßte der schönen Frau die Hand und unter gemessener Verbeugung gegen Riekchen und Anastasia verließ er die Damen. Über Lydia sah er fort.
Aber diese nicht über ihn.
»Du siehst ihm nach,« sagte Melanie. »Hat er dir gefallen?«
»Nein.«
Alle lachten. Aber Lydia ging in das Haus zurück und in ihrem großen Auge stand eine Träne.