Welch Bild jetzt! Da wo das „Gemünde,“ das tiefgehende eigentliche Fahrwasser, das aus der Havel in den Schwielow führt, sich als ein blauer Streifen markiert, zogen in langen Rudeln die Havel-Schwäne; zu beiden Seiten des „Gemündes“ aber, an den einfassenden seichten Stellen Spalier bildend, blühten in dichten Guirlanden die weißen Teichrosen aus dem Wasser auf. In einiger Entfernung war es nicht zu unterscheiden, wo das Blühen aufhörte und das Ziehen und Schwimmen begann. Und durch all das Weiß hin, das eben jetzt einen leisen Schimmer der scheidenden Abendröte trug, schob sich unser Kahn an die Kaputher Fähre heran und der Fährmann, am Ufer unser harrend, hieß uns willkommen und beglückwünschte uns als „wieder zurück vom Schwielow.“

Kaputh

Wer hat nicht von Kaputh (so heißt das Dorf) gehöret,

Das, in verwichner Zeit, die größte Zier besaß,

Als Dorothea sich, die Brandenburg noch ehret,

Das Schloß am Havelstrom zum Witwensitz erlas.

Bellamintes: „das itz-blühende Potsdam.“

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Man hat bei diesem Schiff das Schiff sich vorzustellen,