[105] Siehe »Deutsches Kolonialblatt« Jahrgang XVII Nr. 6 vom 15. März 1906, Seite 160.

[106] Nach einer Berechnung der Landesvermessung in Windhuk stellen sich die Zahlen genau, wie folgt. 1. Gesellschaften 276450 qkm, 2. Eingeborene 287567 qkm, 3. Regierung 149860 qkm. Hierbei ist der sogenannte Caprivizipfel außer Betracht gelassen.

[107] Auf die einzelnen Gesellschaften verteilt sich das benutzbare Gesellschaftsland, wie folgt: 1. Kolonial-Gesellschaft für Südwestafrika 33000 qkm, 2. Kaoko-Land- und Minengesellschaft 25000 qkm, 3. Hanseatische Land-, Minen- und Handelsgesellschaft 10000 qkm, 4. South African Territories Ltd. 10300 qkm, 5. Siedlungsgesellschaft für Deutsch-Südwestafrika 10000 qkm, 6. South West Africa Company 13000 qkm.

[108] Auch auf einen von mir stammenden Aufsatz im August-Heft der »Deutschen Revue« 1906 darf ich verweisen.

[109] Namentlich unter ihrem mehrjährigen Leiter im Schutzgebiete, Dr. Rhode, welcher fortgesetzt große Unternehmungslust an den Tag gelegt hat.

[110] Diesen Standpunkt vertritt vor allem die seitens der Mutter des in Warmbad gefallenen Leutnants Jobst verfaßte Broschüre: »Mußte es sein?«. Nach der mir vor kurzem zu Gesicht gekommenen Vorrede zur 4. Auflage war die Verfasserin auch im November 1904 noch nicht anderer Ansicht geworden. Auch die Broschüre »Die Schutzverträge in Südwestafrika« von Dr. Hesse befleißigt sich dieses Standpunktes, obwohl sie erst 1905 geschrieben ist. Sie enthält außerdem mancherlei Irrtümer und Unrichtigkeiten. Im übrigen erscheint die Frage gerechtfertigt, warum der Herr Verfasser sein angeblich besseres Wissen nicht bereits vor Jahren zum besten gegeben hat. Damals hätte es noch nützen können. Jetzt aber setzt er sich dem Verdacht aus, lediglich die bekannte Weisheit der Rathaustreppe zu verkünden.

[111] Wurde dann vom Kriegsgericht zum Tode verurteilt und erschossen.

[112] Desgleichen.

[113] Siehe Skizze Seite 449.

[114] Anscheinend ist es eine Unterschätzung des Gegners, welcher der zwar tapfere, aber sonst klar denkende Offizier zum Opfer gefallen ist. Leutnant Jobst hatte seinerzeit den chinesischen Feldzug mitgemacht und von dort wie fast alle damaligen Kriegsteilnehmer eine Geringschätzung des kriegerischen Wertes Eingeborener mitgebracht. »Das sind keine Chinesen,« konnte man die ziemlich zahlreich bei der Schutztruppe vertretenen, ehemals in China gewesenen Offiziere nach dem ersten Zusammentreffen mit unseren Eingeborenen fast immer sagen hören.