(II. Kongreßrede.)
Werden wir Häuser, Paläste, Arbeiterwohnungen, Schulen, Theater, Museen, Regierungsgebäude, Gefängnisse, Spitäler, Irrenhäuser — kurz Städte bauen und das neue Land so fruchtbar machen, daß es dadurch das Gelobte wird?
(Theodor Herzl und Baron Hirsch.)
[pg 31] In dem alten Lande wünschen wir nur eine neue Blüte für den jüdischen Geist.
(II. Kongreßrede.)
Das Land unserer Väter existiert also noch. Es ruht nicht auf dem Boden eines Meeres. Es gibt Leute, die dort leben und fröhlich arbeiten. Die alte Erde verjüngt sich dort unter den regsamen Händen. Sie trägt wieder Blumen, sie trägt wieder Früchte, sie wird vielleicht auch eines Tages, das Glück und die Ehre der Juden tragen.
(Rede im Makkabäerklub.)
Da ist es, Juden! Kein Märchen, kein Betrug! Jeder kann sich davon überzeugen, denn jeder trägt ein Stück vom Gelobten Land hinüber: der in seinem Kopf, und der in seinen Armen, und jener in seinem erworbenen Gut. Wir werden endlich als freie Männer auf unserem eigenen Boden leben und friedlich in unserem eigenen Heim sterben.
(A Solution of the Jewish Question.)