(Stenographisches Protokoll, S. 477.)

In einem solchen guten Moment, im Herbst 1898 war es, daß ich in London meinen Brüdern im Eastend sagte, daß ich die Verwirklichung unserer Hoffnungen für nahe bevorstehend halte. Das hätte ich nicht sagen sollen. Man fiel über mich her wie über einen Charlatan. Das Urteil wird aber eine spätere Zeit sprechen, der alle Beweismittel vorliegen werden.

(Rede im Makkabäerklub.)

[pg 38] Ich, der ich vielleicht ein Stück Kuchen zu essen habe, habe nicht das Recht, das Stück Brot, das Armen angeboten wird, abzuweisen, weil ich es nicht will, oder weil ich es nicht brauche.

(A. C. Sitzung 11. 4. 1904. Stenographisches Protokoll.)

. . . Daß ich an der Güte unseres Menschenmaterials nicht mehr zweifelte, als ich die Kraft des nationalen Erwachens in mir selbst erlebte. Zur Zeit, als Ihr — und mein — Freund seine tief aus dem Herzen kommenden Worte niederschrieb, war ich noch ein spöttischer Jude, der wahrscheinlich gelacht hätte, wenn ihm diese Aufzeichnung zu Gesicht gekommen wäre. Aber es ist in mir eine Wandlung vorgegangen, die ich das Glück und den Stolz meines Lebens empfinde.

(Brief an Gustav G. Cohen.)

[pg 39]

VOM GOLUS

[pg!40]