Seiner Rosse fliegende Hufe hielt zurueck der Sonnengott,

Inne haelt der Fluss im Fluten, im Gezweig nicht weht der Wind.

Die letzte Stelle gibt auch einen Einblick in die Art, wie der Dichter seine Originalpoesien arbeitete: sie ist nichts als eine Ausfuehrung der Worte, die in der urspruenglich wohl Sophokleischen Tragoedie ‘Hektors Loesung’ ein dem Kampfe zwischen Hephaestos und dem Skamander Zuschauender spricht:

Constitit Credo Scamander, arbores vento vacant.

Inne haelt, schau! der Skamander, im Gezweig nicht weht der Wind.

und das Motiv ruehrt schliesslich aus der Ilias (21, 381) her.

^29 So heisst es im ‘Phoenix’:

- - stultust, qui cupita cupiens cupienter cupit.

Toericht, wer Begehrtes begehrend ein Begieriger begehrt,

und es ist dies noch nicht das tollste Radschlagen der Art. Auch akrostichische Spielereien kommen vor (Cic. div. 2, 54, 111).