— »Ich bin eine Kaufmannstochter!«
Er lachte.
— »Lache nicht! Du weißt, wir können die Soldaten eigentlich nicht leiden.«
»Wir? Welche wir sind das?«
— »Nun, Konstantin,« — und dabei rückte ihre Feder addierend die Zahlenreihen hinunter — »wir, die ganze Firma!«
»Du auch, Fränzchen?«
— »Ach! ich« — — Und sie ließ die Feder fallen und warf sich an seine Brust, daß sich ein leichtes Puderwölkchen über ihren Köpfen erhob. Sie strich mit der Hand über seine glänzend schwarzen Haare. »Wie eitel du bist!« sagte sie, indem sie den schönen Mann mit dem Ausdruck wohlgefälligen Stolzes betrachtete.
Von der Stadt herüber kam der Schall einer Militärmusik. Die Augen des jungen Kapitäns leuchteten. »Das ist mein Regiment!« sagte er und hielt das Mädchen mit beiden Armen fest.
Sie bog sich lächelnd mit dem Oberkörper von ihm ab. »Es hilft dir aber alles nicht!«
»Was soll denn daraus werden?«