| Achtes Kapitel. | [1] |
| Neuntes Kapitel. | [25] |
| Zehntes Kapitel. | [77] |
| Elftes Kapitel. | [124] |
| Zwölftes Kapitel. | [142] |
| Dreizehntes Kapitel. | [162] |
| Vierzehntes und letztes Kapitel. | [187] |
Achtes Kapitel.
Rückreise nach Kiel. Travestie der Ideale und des Lebens von Saß. Kobbe der zweite und in Bonn der achte. Mein Comitat. Mein Prozeß in Auerbach. Philipp Stieffel.
Umstände, welche zu beseitigen nicht in meiner Macht stand, hatten meine schon Michaelis 1818 beabsichtigte Abreise von Heidelberg bis Ende Januar 1819 verschoben. Jetzt sollte es Ernst werden.
Als geborner dänischer Unterthan war ich gezwungen wenigstens ein Jahr zur Erlernung der Landesrechte in Kiel zu studiren. Das Glückstädtsche Examen war sehr schwer, der erste Charakter, welchen das Obergericht in Schleswig nicht selten ertheilte, etwas Unerhörtes. — Aber schon um den Zweiten mit rühmlicher Auszeichnung zu erlangen war es die höchste Zeit für mich, daß ich Heidelberg verließ.
Es mag mir hier vergönnt sein eine sehr launige Travestie von Schillers »die Ideale und das Leben« einzuschalten. Sie ist freilich in Kiel verfaßt, gehört aber der damaligen Burschenschaft durchaus an. Ihr Verfasser ist der nachher in Garding verstorbene vortreffliche Auscultant Saß, welcher in dem Herzogthum Schleswig geboren, vor dem Obergericht in der Stadt gleichen Namens auf dem Schloß Gottorf geprüft wurde. — Die Examenangst welche diese Arbeit geschaffen, war freilich unnöthig, da der sehr wohl in jure erfahrene Dichter bald darauf mit dem ersten Character belohnt wurde.
Wie einst mit flehendem Verlangen
Pygmalion den Stein umschloß,