„Wollten sie dich fressen, Väterchen Hans?“ fragte Rassi erschrocken.
„Ja, so hatte ich auch gefürchtet“, lächelte Hans, „aber sie gingen vorüber, ohne nach mir zu schauen und verschwanden in einem schwarzen Loch hinter dem Gebäude. Später hörte ich, daß man sie Pferde nannte“.
Laut krächzend lachten die Räblein auf.
„Und die hast du gefürchtet, Vater Hans“, kicherte Rassi, der vor lauter Lachen fast nicht mehr reden konnte, „die guten Pferde, welche uns die fetten Raupen und Würmer herausgraben, wenn sie das schwere Eisen durch die Felder ziehen. Die hätte ich aber nicht gefürchtet!“
„Du willst immer den Held spielen, Rassi“, entgegnete Hans, voll Freude, daß seine kleinen Zuhörer sich so an seiner Erzählung ergötzten, „wenn du sie zum ersten Mal gesehen hättest, und du wärest festgehalten gewesen wie ich, dann hättest auch du gefürchtet, kleiner Prahlhans“.
„Väterchen Hans, nur weitererzählen!“, klang es bittend aus der Runde, „der dumme Rassi muß immer schwätzen und dich unterbrechen; Väterchen Hans, und dann?“