»Ja, so, der pavor …« wiederholte Frau Permaneder. »Wacht er nun?«
Aber Hanno wachte keineswegs, obgleich seine Augen weit und starr blieben und seine Lippen fortfuhren, sich zu bewegen …
»Wie? So … so … Nun hören wir auf zu plappern … Was sagst du?« fragte Ida; und auch Frau Permaneder trat näher, um auf dies unruhige Murmeln und Stammeln zu horchen.
»Will ich … in mein … Gärtlein gehn …«, sagte Hanno mit schwerer Zunge, »will mein' Zwiebeln gießen …«
»Er sagt seine Gedichte her«, erklärte Ida Jungmann mit Kopfschütteln. »So, so! Genug, schlaf nun, mein Jungchen!…«
»Steht ein … bucklicht Männlein da, … fängt als an zu niesen …«, sagte Hanno und seufzte dann. Plötzlich aber veränderte sich sein Gesichtsausdruck, seine Augen schlossen sich halb, er bewegte den Kopf auf dem Kissen hin und her, und mit leiser, schmerzlicher Stimme fuhr er fort:
»Der Mond der scheint,
Das Kindlein weint,
Die Glock schlägt zwölf,
Daß Gott doch allen Kranken helf!…«