„Ich gehe.“
„Geh, bitte, nicht! Ich werde die Umstände berücksichtigen und die Persönlichkeiten.“
„Worauf man denn doch wenigstens wird rechnen dürfen bei einem Menschen ohne Leidenschaft.“
„Ja, siehst du! Du spottest und schiltst mich aus, wenn ich ... Und du willst gehen, wenn ich ...“
„Man ist gebeten, weniger lückenhaft zu sprechen, wenn man verstanden zu werden wünscht.“
„Und ich soll also gar nicht, auch kein bißchen teilhaben an deiner Übung im Erraten von Lückenhaftigkeiten? Das ist ungerecht, – würde ich sagen, wenn ich nicht einsähe, daß es hier nicht um Gerechtigkeit geht ...“
„Ah, nein. Gerechtigkeit ist eine phlegmatische Leidenschaft. Im Gegensatz zur Eifersucht, mit der phlegmatische Leute sich unbedingt lächerlich machen würden.“
„Siehst du? Lächerlich. Gönne mir also mein Phlegma! Ich wiederhole: Wie käme ich ohne das wohl aus? Wie hätte ich ohne das zum Beispiel das Warten aushalten sollen?“
„Bitte?“
„Das Warten auf dich.“