VON VIERERLEI SÖHNEN spricht die Thorah: einer ist klug, einer böse, einer einfältig und einer weiß nicht zu fragen.
WAS SAGT DER KLUGE? „Welche Zeugnisse, welche Vorschriften und welche Befugnisse hat der Ewige, unser Gott, euch gewährt?“ Und du vermelde ihm die Gebräuche des Peßach und daß man nach dem Genusse des Peßachopfers keinen Nachtisch herumreichen darf.
WAS SAGT DER BÖSE? „Was habt ihr da für einen Dienst?“ „Ihr“ und nicht „wir“. Damit aber, daß er sich aus der Gemeinschaft ausschloß, leugnete er die Hauptsache. Darum stumpfe ihm die Zähne ab und sprich zu ihm: „Eben dies tat der Ewige mir, als ich aus Mizrajim zog.“ „Mir“ und nicht „dir“; denn wenn er dort gewesen wäre, er wäre nicht erlöst worden.