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Weihe
an Friedrich Baron de la Motte Fouqué.
Vom Ursitz deutscher Völker, aus ferner Heidenzeit
Erklingt uns eine Kunde von Lieb und Heldenstreit;
Sie lebt in zwei Gestalten bei deutschen Stämmen fort
Und sie ist unsres Volkes urerster Schirm und Hort.
Die Eine, werther Sänger, hat Dein Gesang verklärt,
Von Deinem treuen Geiste durchglühet und genährt:
Nun leuchtet in Walhalla, den Asen beigesellt,
Sigurd der Schlangentödter, der edle Norderheld.
Die Andre bringt ein Jünger dafür zum Dank Dir dar,
Ein Lied des Deinen würdig, durch Andrer Sangkunst zwar:
Es wurzelt in dem Boden der starren Heidennacht,
Vom milden Christenhimmel das Laubwerk überdacht.
Wär Deine fromme Treue, die nie von Arg gewust,
Dein Herz voll Kraft und Milde in jeder deutschen Brust,
Der Name flöge wieder bis an die Sternenwand
Siegfrieds des Drachentödters vom Nibelungenland.
Bonn, den 4. November 1826.
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An Karl Simrock.