»Na, und ich,« antwortete der Hodscha, »bin denn ich vielleicht ihr Bruder oder ihr Vater?«

[181.]

ALs der Hodscha einmal krank war, besuchte ihn ein reicher Mann, um sich über sein Befinden zu erkundigen, und der sagte zu ihm: »Hodscha, was ist denn dein heimlicher Wunsch?« Der Hodscha antwortete: »Ich möchte eine Schüssel Pilaf.«

Augenblicklich ließ der Reiche Pilaf bereiten und brachte dem Hodscha eine Schüssel voll; der Hodscha verschlang den Pilaf mit Heißhunger, so daß ihn der Geber fragte: »Wird es dir denn nicht schaden, wenn du so viel Pilaf ißt?«

Der Hodscha antwortete: »Je weniger einem etwas schaden kann, desto weniger Freude hat man daran.«

[182.]

EInes Tages fiel sein Sohn in einen Brunnen, und die Leute kamen es dem Hodscha melden. Unverzüglich lief er zu dem Brunnen und rief hinunter: »Sohn, bist du unten?«

»Liebster Vater,« antwortete unten der Sohn, »bring mir Sukkurs, damit du mir hilfst, herauszukommen.«

»Es ist ganz überflüssig,« erwiderte der Hodscha, »daß ich erst Sukkurs hole; ich werde einfach nach Hause gehn um eine Leiter, und so werde ich dich schon herausbringen[92]

[183.]