[243.]

EInes Tages stieg der Hodscha auf die Kanzel und predigte: »Danken wir, Muselmanen, dem wahrhaftigen und allmächtigen Gotte, daß er nicht wollte, daß wir den Hintern in der Hand hätten; sonst würden wir uns mehr als hundertmal täglich die Nase schmutzig machen.«

[244.]

WIeder stieg der Hodscha auf die Kanzel und begann zu sprechen: »Ewigen Dank müssen wir Gott sagen, Muselmanen, daß er das, was er uns für vorne gegeben hat, nicht hat hinten anbringen wollen; sonst hätte jeder schier unfreiwillig den Gesellen Lots gleich werden müssen, indem er das getan hätte, wovor sich nur Lot allein hat bewahren können.«

[245.]

ALs sich der Hodscha eines Tages erging, sah er einige Frauen, die Kleidungsstücke wuschen. Er trat näher an sie heran, und da entblößten sie sich. Und sie fragten ihn: »Wie heißt das?«

Der Hodscha antwortete: »Auf Türkisch heißt es Am«, ohne irgendeine Umschreibung zu gebrauchen.

Sie antworteten: »Jedenfalls ist es das Paradies des Armen.«

Der Hodscha ging weg; er wickelte seinen Sik in ein Stück Leinwand wie in ein Leichentuch und legte einen Hobelspan herum, der die Stelle des Sarges vertreten sollte, und kam also zurück. Sie sagten zu ihm: »Was ist das, Hodscha?«

»Das ist ein Armer, der gestorben ist; jetzt will er ins Paradies.«