Nun sagte der Hodscha: »Wisset, man kann sich nicht nur selber ins Ohr beißen, sondern sogar dabei fallen und sich den Kopf verletzen.«

[77.]

EInes Nachts hörte der Hodscha, der im Bette lag, einen Streit vor seiner Tür. »Steh auf, Weib,« sagte er, »und mach Licht; ich will nachsehn, was es gibt.«

Sie sagte: »Bleib doch.«

Aber ohne auf sie zu hören, nahm er die Bettdecke um und trat hinaus. Augenblicklich riß ihm einer von den Streitenden die Decke weg und machte sich damit davon. Vor Kälte zitternd kam der Hodscha wieder ins Haus und seine Frau sagte: »Worum ging denn der Streit?«

»Um die Bettdecke; als sie sie hatten, war der Zank zu Ende.«

[78.]

EInes Tages sagte die Frau des Hodschas zu ihm: »Trag das Kind ein bißchen herum; ich habe zu tun.«

Der Hodscha nahm das Kind auf den Arm, aber es dauerte nicht lange, so bepißte es ihn. Augenblicklich tat ihm der Hodscha dasselbe, so daß es durch und durch naß wurde. Als dann die Frau zurückkam, fragte sie ihn: »Warum hast du das getan?«