[413.] Fourberies, Nr. 53.

Diese Erzählung hat eine merkwürdige Übereinstimmung mit dem 7. der KHM, der Brüder Grimm: Der gute Handel, und mit dem 52. Stücke der Krausschen Sagen und Märchen der Südslaven‚; in diesen beiden Märchen macht ein Bauer eine Königstochter durch die Erzählung von dem Fleischverkaufe an Hunde (s. oben die Anmerkung zu Nr. 277, wo auch auf Jahn, Schwänke und Schnurren, S. 103 ff. zu verweisen gewesen wäre) lachen und soll sie deshalb zur Gattin erhalten.

Königstochter lachen machen: Grimm, KHM, III, S. 115; Benfey, Pantschatantra, I, S. 518; Köhler, I, S. 93 ff. und 348; Bolte bei Montanus, S. 569; Archiv für slavische Philologie, XXI, S. 295, XXII, S. 301 und 307. Vgl. weiter Monnier, S. 325 ff. und 329; Sklarek, S. 206 ff. und 295; Wlislocki, Märchen und Sagen der transsilvanischen Zigeuner, Berlin, 1886, S. 119 ff.; Haltrich, S. 175 ff.; Wenzig, Westslawischer Märchenschatz, Leipzig, 1857, S. 312 ff.; Bladé, Contes populaires de la Gascogne, III, S. 23 ff.; Jacobs, English Fairy Tales, S. 154 und 249 (Motiv mißverstanden); Reinisch, Die Nuba-Sprache, I, S. 224 ff. Eine diesen Zug behandelnde Abhandlung von J. Polivka in der Pohadkoslovne studie, Prag, 1904 ist mir unbekannt geblieben.

[414.] Fourberies, Nr. 54 und

[415.] Fourberies, Nr. 55.

S. die Nrn. 347, 383 und 430.

[416.] Fourberies, Nr. 56.

Für diese Erzählung gilt das, was Benfey, Pantschatantra, I, S. 360 von ihrer Parallele, der äsopischen Fabel Von dem Bauern und der Schlange (Halm, Nr. 96) sagt, nämlich daß sie wie ein Fragment aussieht und nur den Eindruck von gehörtem und nicht völlig verstandenem, darum unzusammenhängendem macht; vor allem fehlt jeder Grund, daß Dscheha den Schakal in sein Haus aufnimmt. Vgl. Österleys Anmerkungen zu Gesta Romanorum, Nr. 141 und zu Kirchhof, Wendunmuth, VII, Nr. 91, die Anmerkungen Kurzens zu Waldis, I, Nr. 26, Chauvin, II, S. 94 und Nopcsa, Aus Sala und Klementi, Sarajevo, 1910, S. 63 ff.