[458.] Serbisch, S. 48. Ähnlich Buadem, Nr. 62; Serbisch, S. 72 ff.; Kroatisch, S. 44.

Eine ähnliche Schnurre aus dem Nuzhat al udaba, hat Basset in der RTP, XV, S. 363 mitgeteilt:

Einige Räuber hielten auf der Heerstraße mehrere Kaufleute an, bemächtigten sich ihrer und verteilten sie durchs Los. Die einen fanden bei ihren Gefangenen Stoffe und seidene Mäntel, andere Geld und andere Dinge; einer aber schlug seinen Kaufmann jämmerlich mit den Worten: »Warum sind deine Waren nicht so wie die deiner Gesellen?« Der Kaufmann antwortete: »Verzeih, Herr, ich wußte nicht, daß der Markt so gut besucht sein werde; habe Geduld bis zum nächsten Mal.« Der Räuber lachte und ließ ihn laufen.

[459.] Serbisch, S. 97.

[460.] Serbisch, S. 97 ff.

[461.] Serbisch, S. 98.

[462.] Serbisch, S. 109.

Eine seltsame Parallele und wohl zugleich die schließliche Quelle des serbischen Schwankes bietet eine Geschichte bei Bar-Hebraeus, S. 25, Nr. 98, deren Held der weise Günstling des persischen Königs Khosrev Anoscharwan (531–579) ist:

Bazarjamhir’s wife asked him a certain question and he replied, »I know not the answer.« Thereupon she said unto him, »Dost thou take such large wages from the king [for thy wisdom] and yet not know the answer to my question?« And he replied, »I receive my wages for what I know, and it is not payment for what I know not. If I were to receive wages for that which I know not all the king’s treasures would be insufficient to reward me, for the things which I know not are exceedingly many.«